Nachdem ich gleich in der zweiten Kurve in eine Massenkarambolage verwickelt wurde, hatte ich das Glück, schnell wieder unverletzt auf mein Bike klettern zu können. Auch der Motor war nicht abgestorben. Also mit Vollgas wieder in das Rennen und den führenden Fahrern hinterher.
Ich war fit, konnte verlorenen Boden gutmachen und aufholen. Von Rang 36 schaffte ich es noch auf Platz vier und fuhr dabei dieselben Rundenzeiten wie die Führenden Desalle und Ramon.
Im zweiten Durchgang erwischte ich einen besseren Start ohne Zwischenfälle und setzte Ramon in der Schlussphase stark zu. Auf der weichen, welligen Strecke gaben wir alles. Auf meiner Teka Suzuki Europe World MX2 RM-Z250 fuhr ich gegen die stärkeren 450er-Maschinen von Ramon und Desalle auf den zweiten Platz. Hubraum ist eben doch nicht alles, sondern Speed und volles Risiko!
Bei der Champagner-Dusche zusammen mit den Suzuki-Fahrern Steve Ramon und Clement Desalle war das Podium in Tensfeld ganz in Suzuki-Gelb gehüllt. Das hat mich mit meinem zweiten Platz versöhnt.
Team Manager Thomas Ramsbacher:
Das war ein großartiges Wochenende für Suzuki, und Ken und Arnaud haben ihre Sache gegen die 450er auf dieser hart zu fahrenden Strecke gut gemacht. Genau das wollten wir vor Lommel erreichen; Gefühl für welligen und anspruchsvollen Sandboden unter Rennbedingungen entwickeln. Tensfeld besitzt jede Menge Sprünge und enge Kurven und ist somit nicht einfach. Insgesamt war es ein perfektes Training.
Nach wie vor führt Kenni die Punktetabelle der ADAC MX Masters vor der sechsten Runde am 15. August in Moggers an.
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