ADAC-Youngster Cup Tensfeld
Schadensbegrenzung in der Hölle,
bei relativ schönem Wetter, kamen wir am Freitag Vormittag in Tensfeld an. Mit ein paar Kumpels ging ich dann Mittag noch an einen See baden.
Samsatg Morgen ging es dann auch schon los. Ich wußte ja schon, was auf mich zu kommen würde, da ich vor zwei Jahren schon einmal, mit dem ADAC- Junior Cup, hier gefahren war. So schwierig (tiefer Sand) hatte ich aber die Strecke nicht mehr in Erinnerung.
Im freien Training war ja alles noch Spaß. Die Strecke war noch ziemlich glatt und noch nicht so tief. Zum Zeitraining merkte ich schon, was auf mich zu kommen wird. Ich wollte gut mit dabei sein, doch es kam keine ordentliche Zeit zu stande. Meine Bemühung brachte mir trotzdem nur den 15 Platz in meiner Gruppe ein. Mir viel gleich, im Moment meiner Platzierung, das Rennen von Fürstlich Drehna ein, da war ich im Zeittraining auch 15 ter und ich wußte, die guten Zeiten, würde im Rennen keiner fahren können.
Sonntag Morgen im Warm-Up fuhr ich ganz locker meine Runden und siehe da, kam auch noch ein 7 Platz zu stande. Mein Vater meinte, daß er keine Bedenken für das anstehende Rennen hat und ich fühlte mich gestärkt für die Läufe. Ich machte mir ein Startplatz auf der 31 Position zu recht, aber dann meinte mein Vater noch in letzter Minute, schau noch mal ganz außen. Auf seinen Rat hin, machte ich mir noch einen Platz ganz außen fertig. Es kam wie es kommen mußte. Mein gemachter Startplatz, auf Position 31, war schon besetzt, da ich erst als 30 igster an das Startgatter durfte. Natürlich war ich dann über glücklich, daß ich mir noch einen zweiten Startplatz vorbereitet hatte, den ich dann auch gleich einnahm. Als der Start los ging, kam ich perfekt aus dem Startgatter raus und kam, von der ungünstigsten Stelle der Startrampe, aber als Zweiter in die erste Kurve. Es nützte mir zwar nicht viel, aber vorn ist vorn. Der Erste ging dann vor mir zu Boden. Somit war ich kurze Zeit an erster Stelle. Normal bin ich eigentlich immer in der Lage, aus so einem super Start, was zu machen, aber hier in der Hölle von Tensfeld, mußte ich einen nach den anderen ziehen lassen. Auf Platz 8 angekommen, merkte ich, diese Position könnte ich die letzten 4 Runden halten, wenn ich nicht hin fallen würde. Alle meine Gegner, die mit mir um die ersten Plätze kämpfen, waren weit hinter mir, oder gar nicht mehr im Rennen. Doch da passierte es. Mein Teamkollege Rasmus Jörgensen lag in einer Kurve. Er streifte mich, beim Aufheben seines Motorrades an meinem Lenker und auch ich mußte leider zu Boden gehen. Ich habe gerade noch so mein Motorrad wieder anbekommen. Auf Platz 18 liegend, nahm ich dann das Rennen wieder auf und zur Zieleinfahrt lag ich auf Platz 15. Zu allem Pech, war ich trotzdem noch zu frieden mit meiner Platzierung, da ich gerade mal einen Punkte auf den zweit Platzierten verloren hatte.
Der zweite Lauf wurde dann zur Qual. Mein guter Startplatz, aus dem ersten Lauf, war natürlich besetzt. :-((( Mit einem anderen, von mir ausgesuchten Startplatz, gewann ich wieder den Start. Kurz nach dem Start hatten meine Bemühungen, einiger Maßen Runde für Runde zu schaffen, nicht mehr viel mit Speed und auf gar keinen Fall mit Kraft zu tun gehabt. Doch irgent wie landete ich auf Platz 12. Mein Mitkämpfer um den ersten Platz, P. Smitka lag auch nur 3 Plätze vor mir und alles sah, unter diesen Umständen, für meine Führung in der Gesamtwertung, gut aus. Dachte ich. Bis ich dann, in der letzten Runde, am Zieltable zu Boden ging und mein Motorrad nicht mehr anbekam. Meine Kräfte verließen mich, mit jedem Versuch meine Maschine an zu bekommen, immer mehr. Leider hat mein Wille alleine nicht ausgereicht, mein Motorrad wieder zu starten. Ich war am Ende dieses Laufes auch am Ende meiner Kräfte. :-(((( In dieser Zeit, fuhr dann auch schon der Führende durchs Ziel und die Strecke wurde vor mir gesperrt. Mit aller letzter Kraft kikte ich mein Motorrad doch noch an, fuhr den abgewunkenen Fahrern ins Fahrelager hinter her, ohne die Zielfahne gesehen zu haben. Ich wußte in diesem Moment, daß ich einen Fehler gemacht hatte, da ich eigentlich die Runde hätte zu Ende fahren müssen. Nur wußte ich leider nicht, ob ich am Streckenposten, der die Strecke gesperrt hatte, auch vorbei hätte fahren dürfen. Am Ende gab es deswegen auch noch total Theater, aber ich wußte ja schon auf dem Weg ins Fahrerlager, daß ich für diesen Lauf keine Punkte bekommen kann. Ich habe meine Führung zwar nicht behalten können, aber ein Gleichstand der Punkte mit Petr Smitka, ist nicht so dragisch. :-)))) Was wollte ich mehr. Also war es doch noch ganz easy gelaufen. Nun wird es für die letzten 2 Läufe noch mal spannend, da auch die 3 und 4 Platzierten richtig an Punkten gut gemacht hatten. Ich kann für die letzten Läufe noch hoffen und glaubt mir, ich werde es den Anderen nicht leicht machen. :-)))))
Bis bald Euer Kenny # 94
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DM-Open Straßbessenbach
Hallo ihr Lieben,
schönes Wetter begleitete uns, Samstag Morgen, in Richtung Fahrerlager. Hier hatte es die letzten Wochen sehr viel geregnet, des wegen mußten fast alle Fahrzeuge ins Fahrerlager gezogen werden. Der Boden unter den Füßen war sehr weich, richtig schwamig. Da ich aber wußte, daß es am Wochenende sehr heiss wird, machte mir die Nässe kein Kopf zerbrechen. Der Boden würde optimal sein.
Sonnabend Mittag ging es dann, mit 2 Freien Trainings los. Dieses Training nutzte ich auch, um meine Kondition für die laufende Saison, weiter aufzubauen. Die Streckenführung und der Charakter der Strecke, machte mir nicht so sehr viel Spaß. Ich glaube, mir haben ein paar Sprünge oder Kombinationen, gefehlt. Mein Vater meinte aber gleich, daß es keine Rolle spielen würde, da alle so zurecht kommen müssen, ob sympatisch oder nicht. Ich wußte aber trotzdem, dass der Streckencharakter den 450 ziger zu Gute kommen wird und ich es nicht leicht haben werde. Ich hatte auch mal meine 85 ziger mit genommen, um vielleicht dieses freie Training als Vorbereitung für die 85ccm-WM in Bulgarien zu nutzen. Natürlich war es nicht möglich, mit der Begründung, daß ich dann mehr Training wie die Anderen hätte. (Trainingsvorteil) Die meinten da wohl gegen über Siegl, Dugmore, Richier u.s.w. :-))) Die Aktion mit der 85 ziger hätte wahrscheinlich auch nichts gebracht, da es zu so einer großen Veranstaltung nicht einmal Transponder gab. Traurig.
Mein Sonntag Morgen Training hatte ich dann aus gelassen, da es sehr zeitig angesetzt war und ich wußte, daß die Veranstaltung bis in den späten Nachmittag gehen wird und ich vielleicht dann leichte Ermüdungserscheinungen bekommen werde. Wegen der Hitze und so. Zwei Trainings am Samstag war ja optimal. Im Zeittraing, welches über 30 min. ging, fuhr ich am Stück 5 Runden und hatte mich somit auch eingefahren. Platz 17 zu dieser Zeit, 20 Fahrer kommen nur weiter, war nicht gerade gut, aber ich wußte ja im Vorfeld, daß es schwer werden wird. Ich legte in den nächsten Runden noch eins drauf und landete letzt endlich auf Platz 15. Mein Vater meinte das die Zeit reichen wird.
Zum ersten Lauf, 13.20 Uhr, waren die Temperaturen schon ordentlich hoch geklettert und ich schwitzte schon ohne mich groß bewegen zu müssen. Mein Start war optimal, war bis zur Hälfte, ganz vorn, dann zogen die 450 ziger aber an mir vorbei, da die Startgerade steil Berg auf ging. Nach der ersten Runde lag ich auf Platz 14. War meiner Meinung nach, ganz prima. Ich mußte mich dann noch von ein paar Gegnern geschlagen geben, bis ich mich auf Platz 19 liegend eingefahren hatte. Ich wollte gegen Ende noch ein mal an Speed zu legen, da manche Fahrer in den letzten 10 Minuten etwas abbauen und ich aber meistens Konditions mässig keine Schwierigkeiten habe. Leider ging mein Plan nicht ganz auf, da ich in einer Kurve kurz weg rutschte und mich auf Platz 26 wieder fand. Nun mußte ich versuchen mich noch ein paar Plätze nach vorn zu arbeiten. Im Ziel dachte ich, daß ich noch ein Punkt retten konnte, es war dann aber Platz 21. Schade. Der 2 Lauf wurde noch 30 min nach hinten verschoben, also genug Zeit, um sich ein wenig erholen zu können, so das 17.00 Uhr der Start erfolgte. Mein Start war wieder super, aber gleiches Spiel wie im ersten Lauf. Am Berg zogen einige an mir vorbei. Aus der ersten Runde kam ich dann als 22. In diesem Lauf hatte ich dann keinen Fehler gemacht, die Kondi war o.k. und landete am Ende auf Platz 16. Schnell fuhr ich dann an meinen Truck, da die Hitze unter meinem Helm unerträglich war. Schrecklich!!! Meine Mom sprühte mich schnell eine ganze Weile ab, bis ich mich dann etwas runter gefahren hatte. Am Ende waren wir mit meinen Ergebnissen top zu frieden und die Rennen haben mir richtig Spaß gemacht. Was für ein geiles Trainig. :~)))) Und übrigens bin ich im 2 Lauf etwas schneller gefahren, damit ich eher nach Hause komme, da ich am Sonntag Mittag Onkel geworden bin :-))))))
Nun bereite ich mich auf Tensfeld vor.
Bis dahin. Euer Kenny # 94
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ADAC-Youngster Cup Mehrnbach Österreich
Hallo ihr Lieben,
die dritte Veranstaltung des ADAC-Masters, führte uns diesmal nach Mehrnbach Ried i. Innkreis, Österreich. Der Freitag als Anreisetag, war wie im vergangenem Jahr. Total verregnet. Die Trucks mußten ins Fahrerlager geschleppt werden. Am späten Nachmittag klärte sich der Regen langsam auf und wir hatten Hoffnung, doch noch ein schönes Wochenende zu erleben.
Der mäßige Wind trocknete alles recht schnell ab. Samstag Morgen war die Strecke dann optimal und ich fand vom Profil und den Sprüngen, richtig geil.
Das erste freie Training verlief recht gut, was ja noch nicht viel zu sagen hatte, aber ich fühlte mich sehr gut und zuversichtlich. Vor dem Zeittraining wurde ordentlich gewässert und so mußte ich davon ausgehen, daß die guten Zeiten erst zum Ende des Trainings zu erwarten waren. Als ich das letzte Mal in die Box fuhr, lag ich auf Platz 2. Um noch ein Turn zu fahren fehlte mir dann aber die Zeit, da schon die Zielfahne geschwenkt wurde. Schade. Ich viel in dieser Runde noch bis auf Platz 5 zurück, was aber mein bestes Zeittrainingsergenis für dieses Jahr bedeutete. An das Startgatter ging ich also, am Sonntag Morgen, als 10ter.
Das Warm Up am Sonntag Morgen lief dann richtig gut für mich. Ich beendete dies an erster Position und alle wußten, daß sie wieder mit mir rechnen müssen.
Vor unserem 1.Lauf wurde noch einmal richtig Wasser auf die Strecke gelassen, so das man froh sein mußte, ohne Sturz über die Einführungsrunde zu kommen. Ausgerechnet beim Anbremspunkt auf der Startgeraden, war es ordentlich nass. Ich kam nicht optimal aus dem Startgatter und mußte lange das Gas offen lassen, um mich nach vorn zu katapultieren. Eben ein Hauch länger als die Anderen. Diese Aktion lies mich aber auch weiter unten in die Kurve einbiegen. Gott sei Dank, da war aber genug Grip und ich landete wenigstens im Mittelfeld und nach der 1 Runde auf Platz 10. Die Strecke war sehr rutschrig und ich konnte die ersten Runden den Speed der Ersten nicht mit gehen. Nach ca. 5 Runden spürte ich den griffigen Boden unter meinen Rädern und ich konnte mich nach und nach, nach vorn arbeiten. In meiner Aufholjagt, gelang es mir sogar, die schnellste Runde zu fahren. Mit Platz 4 kam ich am Ende ins Ziel. Die Platzierungen vor mir, mit Jörgensen, Smitka und Obermaier, war unter den Umständen und meiner Führungsposition in der Gesamtwertung, nicht schlecht. :-)))
Der zweite Lauf sollte etwas besser klappen. Ich wußte, wenn ich am Start mit dabei bin und nicht fallen würde, könnte ich hier auch gewinnen. Doch der Start war wieder nicht so wie ich ihn mir vorgestellt hatte. Wieder wurde vor unserem Lauf noch einmal ordentlich Wasser auf die Strecke gebracht und so lief es ähnlich wie im ersten Lauf. Platz 10 in der ersten Runde. Mit viel Kampfgeist und Gefühl, da ja die Strecke wieder sehr glatt und dazu noch kaputt war, kämpfte ich mich noch bis auf Platz 5 vor. Die letzten 10 Minuten hatte ich dann nicht mehr die Kraft, um weiter überholen zu können. Ich mußte, nun das Tempo mit gehen, wie meine Vordermänner. Zwei Angriffe gegen Livs hatte ich schon gestartet und war froh, daß ich dabei auf meinem Motorrad sitzten geblieben war. Mit meinem 5 Platz gab ich mich dann zu frieden
und verteidigte ihn bis ins Ziel. Meine Führung in der Gesamtwertung, nach 3 Veranstaltungen, konnte ich behalten und versuche beim nächsten Rennen wieder an der Spitze fahren zu
können. Wir alle, meine Eltern, Sponsoren und das Team, waren happy über die tollen Ergebnisse. Übrigens. Den zweiten Lauf gewann Obermaier auf einer 125 ziger. Das freut mich irgend wie, da immer behauptet wird, daß dies nicht gehen würde. Hier war nun der Beweis.
Unsere nächste Veranstaltung ist am kommendem Wochenende in Starßbessenbach DM-Open.
Ich würde mich freuen, wenn ihr da auch wieder lesefreudig seit.
Bis dahin.
Euer Kenny # 94
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