8. August 2008: Eventberichte21 Kommentare

AMATEURMEISTERSCHAFT Loretta Lynn USA

Loretta Lynn

Loretta Lynn
Hi Leute!

Sorry, dass ihr so lange warten musstet, um mal wieder was Neues von mir zu hören, aber es gab auch kaum positives zu berichten und wer schreibt schon gern über schlechte Dinge!? Nach meinem Rennen in Aichwald dachte ich schon, ich bin wieder der Alte, aber kaum zu Hause, hatte ich mir einen Virus eingefangen und konnte wieder drei Wochen lang nicht trainieren. Dennoch sind wir nach Markelo, zur EMX-2, gefahren und ich merkte erst im Rennen, dass mein Körper weit davon entfernt war, den Belastungen eines Leistungssportlers standzuhalten. Kraftlos stürzte ich dann auch noch in der letzten Runde des ersten Laufes und meine noch nicht ganz auskurierte Rippenverletzung meldete sich schmerzlich zurück.

Erst am Donnerstag vor Mehrnbach entschieden wir uns an diesem ADAC Rennen teilzunehmen. Ich musste ganz schön die Zähne zusammen beißen, ich hatte ja auch noch eine Stirnhöhlenvereiterung, die einfach nicht weggehen wollte. Ich gewann völlig unerwartet den ersten Lauf und wurde Zweiter im zweiten Lauf, dies reichte für den zweiten Platz in der Gesamtwertung. Ihr könnt euch nicht vorstellen, wie ich mich darüber gefreut hab, nach so vielen Rückschlägen.

Nach dem Rennwochenende fuhr ich mit Markus Schiffer nach Köln und verbrachte ein paar Tage bei meinem Freund Christoph Selent. Wir hatten dort ne Menge Spaß und ich konnte mich etwas erholen.

So richtig gesund wurde ich trotzdem nicht und wir beschlossen zum DMSB Arzt Dr. Kreuz nach Neunkirchen zu fahren, da das für mich wichtigste Event des Sommers, Loretta Lynn, immer näher kam. Er riet mir dringend vor meiner Reise in die USA keine Rennen mehr zu fahren und mich auszukurieren. Ich befolgte seinen Rat, weil mich die Chance, in Loretta Lynn zu starten, schon so viel Energie gekostet hatte und ich es auf keinen Fall vermasseln wollte. Ich trainierte noch zweimal und dann ging es am Donnerstag den24.08. ab in die USA.

Für Freitag und Samstag war gleich Training angesagt. Allerdings konnte man das, was ich da gemacht hab, nicht wirklich als Training bezeichnen, die Strecke war so kurz, kaputt und staubig, dass man kaum mehr als zwei schnelle Runden fahren konnte. Mein gesamtes Training war nicht länger als zweimal 15 Minuten. Ach ja, hatte ich schon erwähnt, dass es die ganze Zeit, in der wir in Amerika waren, tagsüber nie kälter als 40° Celsius war!?! Der einzige angenehme Ort war der Hotelpool.

Nun zu Loretta Lynn! Zum Glück wusste ich vorher noch nicht, was da auf mich zukommen sollte. Ich glaube sonst hätte ich bei unserer Vorbereitung, meiner körperlichen Verfassung und der Hitze vorzeitig die Flinte ins Korn geschmissen. Heute weiß ich und alle, die mich begleitet haben, dass es das mit Abstand härteste Amateurrennen der Welt ist.

Die Strecke war der Hammer, so eine zu Hause als Trainingsstrecke zu haben, wäre ein Traum. Leider war sie eine Aneinanderreihung von SX – Elementen, die ich überhaupt nicht während meiner Vorbereitung in Deutschland trainieren konnte. Es gab keine Tabletops, sondern nur zweier, dreier und vierer Kombinationen, Stepp up and down`s und verdammt schnelle Waschbretter!

Jeder durfte in zwei Klassen an den Start gehen. Ich startete in den Klassen MX – lights B standard und modifiziert. Obwohl es auch eine Klasse MX – lights A für Profis gab, fuhren die Jungs in meiner Klasse die schnellsten Runden. Schnell stellte sich heraus, dass ich eigentlich eine Klasse zu hoch fuhr, weil meine ohne Altersbegrenzung gefahren werden durfte. Jede Klasse hatte 30 Minuten Zeit zu trainieren, aber mit 80 Fahrern auf der Strecke war das nicht wirklich nützlich. Ich hatte ganz schön zu tun die Kombinationen richtig zu meistern und in den Waschbrettern flogen mir die US-Boys um die Ohren. Ich bekam nichts so richtig auf die Reihe und wusste nicht warum. Meine Eltern, die genau wissen, dass ich immer mein Bestes gebe, merkten auch gleich, dass hier einiges schief läuft. Wir waren ziemlich ratlos, denn ich war nicht der Ken Roczen, den alle hier kennen. Mit ziemlich gemischten Gefühlen erwarteten wir das erste Rennen am Dienstag.

Der Start zum ersten Lauf in der Modified Klasse war richtig gut. Als dritter bog ich in die erste Kurve. Schnell merkte ich jedoch, dass ich das Tempo der schnellen US-Boys nicht lange mithalten konnte. Nach der Hälfte der Renndistanz war meine Kraft so gut wie aufgebraucht und ich fuhr nur noch mit. Am Ende reichte es aber noch zu ´nem guten achten Platz und ich war heilfroh, dass ich den Lauf überhaupt und vor allem ohne Sturz hinter mich gebracht hatte.

Beim ersten Lauf in der Standard Klasse am Mittwoch um 13 Uhr zeigte das Thermometer 52° Celsius! Es war die Hölle! Der Start war wieder gut, als fünfter in die erste Kurve, am Ende ein sehr hart erkämpfter 14. Platz. Mehr war echt nicht drin. Wir wussten nicht, was wir davon halten sollten, wenn das hier Motocross war, was fahren wir dann in Europa? Verzweiflung machte sich breit und wir wollten eigentlich gar nicht noch mal starten! Aufgrund eines Unwetters konnte mein nächstes Rennen erst am Donnerstag früh um acht gestartet werden. Ich hatte genug Zeit mich zu erinnern, wer ich bin und wo ich hin will und es stand fest, jetzt erst recht, ich habe nichts zu verlieren außer den Glauben an mich selbst.

Da es während der Renntage keine Trainingsmöglichkeiten auf der Strecke gab, fuhren wir nun immer morgens, 6.00 Uhr, vor dem Rennen auf unsere Ministrecke wo ich ein paar Runden drehen konnte und so viel meiner Anspannung verlor.

Das nächste Rennen startete ich mit einem Holeshot, fast! Kurz vorm Einbiegen in die erste Kurve berührte mich das Bike eines Kontrahenten und ich ging zu Boden. Als Letzter hetzte ich der Meute nach und fuhr bis auf Rang 15 vor, mein bestes Rennen bis dahin. Wir waren wieder optimistisch, denn ich konnte endlich mal zeigen was ich kann. Zwar bekam ich in den folgenden Rennen keine optimalen Starts mehr hin, aber die Rennen wurden immer besser.

Das letzte Rennen war am Samstag, kurz nach dem Mittag bei 48° Celsius! Es sollte das härteste Rennen der Veranstaltung werden, die Strecke war total kaputt und die US-Boys wollten alle noch ein letztes Mal Vollgas geben, keiner brauchte sich nun noch zurückzuhalten oder zu taktieren, alle setzten alles von Anfang an. Natürlich kam auch für mich nur ein „all in“ in Frage! Ich glaube, ich hab niemanden enttäuscht in dem wichtigsten Rennen gelang mir nach einem verpatzten Start (23.) eine Wahnsinns Aufholjagd auf den achten Platz!
Es war mein härtester aber auch bester Lauf, alle waren happy und wir waren uns alle einig, dass bei ein paar weniger unglücklichen Umständen noch mehr drin gewesen wäre. Dennoch waren wir mit den erreichten Ergebnissen zufrieden: Standard: 14 / 8 / 8 gesamt 10 und Modifiziert: 8 / 15 / 11 gesamt 9!

Viel wichtiger als die Platzierungen waren für uns die Erfahrungen, welche wir sammeln konnten. Wir sind uns sicher, dass wir viel aus dieser Woche lernen werden.

An dieser Stelle möchte ich mich bei all meinen Sponsoren für die tolle Unterstützung und Erfahrung bedanken, ohne euch wäre das alles nicht möglich gewesen. Ach ja, und natürlich auch bei all meinen Fans!!J)))

keep racing,

Euer Kenny und das Team #94

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5. Mai 2008: Eventberichte25 Kommentare

EMX-2 Plomion Frankreich 3.-4.05.08

EMX-2 European Championship Plomion Frankreich 3.-4.05.08

Angekommen am Freitag d. 2.05.08 in der Früh, war das Fahrerlager noch Land unter. Die Wettervorhersage für das Wochenende machte uns dann aber Mut. Da ich schon einiges über die Strecke in Polomion gehört hatte, musste ich gleich meine Neugier stillen. Die Strecke war der Hammer. Ich freute mich jetzt schon riesig auf das erste Freie Training am Sonnabend. Einen kleinen Wermutstropfen hatte die Strecke aber doch. So wie es mir im Vorfeld berichtet wurde, die Strecke war mit scharfkantigen Steinen übersät. Meiner Lust machte das aber kein Abbruch. Mein größter Wunsch für den Sonnabend war, die Qualifikation zu schaffen. Damit ich am Sonntag nicht als Zuschauer an der Strecke stehen muss. Aber ich wusste auch von Anfang an, dass dies richtig schwer werden wird. Es sind schon gute Fahrer nach hause gefahren, die die Qual. Nicht geschafft haben.
Sonnabend nach dem freienTraining am Vormittag, ging es dann 16.00 Uhr ins Zeittraining. 30 min. Der Streckenzustand war, zu der Zeit, ideal. Mein Vater meinte, ich sollte mich erst ein paar Runden einfahren und dann in die Box kommen, zum Rad wechseln. Danach setzte ich eine Runde auf Zeit, die Gott sei Dank auch perfekt passte. Ich setzte mich damit an die 5 Position. Die Freude war riesen groß, da man davon aus gehen konnte, dass die Zeit für die Qualifikation auf jeden Fall reichen würde. Ich unternahm noch zwei, drei Anläufe die Zeit zu verbessern, dies gelang mir aber nicht. Das Zeittraining beendete ich, mit meiner besten Zeit, auf der 10 Position. Ich war überglücklich.
Das Wochenende war somit schon super für mich gelaufen, ich konnte die Rennen dann für meine Kondition und Kraftaufbau nutzen.
Das Wetter blieb wirklich wie vorher gesagt super. Am Sonntag Morgen im Warm Up war die Strecke gut bewässert worden. Wir hofften, natürlich,dass sich bis zum Beginn der Läufe, der Streckenzustand, noch etwas verbessern würde.
Noch vor dem Mittag war dann mein erster Lauf. 11.50 Uhr stand ich
bereit zur Einführungsrunde. 12.00 Uhr Start. Nicht optimal aus dem Gatter gekommen, ging mein Bike aufs Hinterrad und somit gingen einige Fahrer an mir vorbei. Die Aufregung ging eben nicht spurlos an mir vorbei. Aus der ersten Runde kam ich ca. als 15 zurück, konnte mich in den nächsten paar Runden noch 2, 3 Plätze nach Vorn arbeiten, doch dann ging meine Brille kaputt. :-(( Ein Boxenstop war nicht zu vermeiden und ich rutschte gleich bis auf Platz 33 ab. Die restlich verbleibende Zeit kämpfte ich mit einer vierer Gruppe um jeden Meter. Im Ziel angekommen, war ich auf Platz 23. Trotzdem waren wir sehr zu Frieden, denn kämpfen musste ich das gesamte Rennen durch. Hier schenkt dir keiner einen Meter geschweige denn einen Punkt. Die erste Hürte war genommen, nun konnte ich etwas gelöster in den zweiten Lauf gehen. Unsere Strategie für den zweiten Lauf war, so gut und lange wie möglich mit zu kämpfen, um zu sehen was bei ausreichender Kondition möglich ist. Bis zum zweiten Lauf hatte ich über 2 Stunden Zeit mich ein wenig zu erholen.
15.15 Uhr das selbe Spiel. Einführungsrunde, Startaufstellung. Meine Konzentration war diesmal besser. Ich spürte das gleich. Das Gatter fällt. Ich hatte schon fast den Holeshot gerissen, doch A. Tonus kam von außen und konnte etwas länger am Gas bleiben. Den 2. Platz konnte ich bis in die dritte Runde halten, dann ging der Spanier Butron an mir vorbei. Den dritten Platz verteidigte ich bis zur Rennmitte, dann verliesen mich etwas meine Kräfte und ich musste einiges an Tempo raus nehmen. Einige Fahrer gingen an mir vorbei, aber nicht ohne Kampf. Die Boxencrew signalisierte mir, mit einem Smile, das so alles o.k. sei. Die letzten drei Runden konnte ich sogar die entstandene Lücke zum Vordermann etwas schließen. Ich passierte die Ziellinie als 10 Platzierter. Überglücklich über den Ausgang dieses Wochenendes, fuhr ich ins Fahrerlager und wurde schon jubelnd von meinem Team erwartet.
In der Tageswertung belegte ich den 16. Platz. Diese Platzierung ist mir persönlich aber nicht ganz so wichtig, diese Rennerfahrung für meine Zukunft mit zunehmen, ist für mich wertvoller.
Mein nächster Trip ist schon perfekt. Am Kommenden Donnerstag (8.05.08) fliege ich in die USA. Davon berichte ich euch dann nächste Woche.

Bis dahin.

Euer Kenny # 94

15.

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18. Januar 2008: Eventberichte10 Kommentare

SX - Dortmund

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Hi Leute!

Erstmal happy new year euch allen. Für mich war diesmal schon der Start ins neue Jahr einfach der Hammer.
Ein paar Tage mußte ich die Eindrücke vom letzten Wochenende erstmal “sacken” lassen, denn sowas hatte ich
auch noch nicht erlebt.

Das ADAC - SX - Race in Dortmund war für mich das erste große Event dieser Art, bei dem ich selbst mitfahren durfte. Was soll ich sagen, es war ein unglaubliches Gefühl. Die Halle, die Strecke und vor allem die Zuschauer, einfach überwältigend!

Schon am Freitag beim ersten Training, als die Halle noch leer war, war ich total aus dem Häuschen. Mit der Strecke kam ich ganz gut zurecht und es macht mir auch riesig Spaß Supercross zu fahren. Allerdings machte mir das starke internationale Fahrerfeld echt Sorgen, zumal ich mich wegen meiner Verletzung vom Vorjahr nicht richtig vorbereiten konnte.

Nie hätte ich gedacht, dass es dann doch so gut für mich laufen würde. An allen drei Renntagen gelang es mir, mich direkt, für die Hauptrennen zu qualifizieren. Am Freitag wurde ich dann im ersten Rennen 9. und im Zweiten 5.. Samstag lief auch gut, im ersten Lauf hatte ich Anfangs Probleme und mußte mich mit Platz 8 zufrieden geben. Der zweite Lauf war entschieden besser und brachte mir den 4. Platz. Wie sollte es anders sein, Übung macht ja bekanntlich den Meister, der Sonntag lief für mich am besten, und nach einem 2. und einem 7. Platz war sogar in der Gesamtwertung des Wochenendes noch ein Podiumsplatz drin und ich wurde 3..

Also Leute, ich danke euch für die wahnsinnige Unterstützung, ohne die es sicher nicht ganz so gelaufen wäre und ich freue mich, wenn ihr mir auch in diesem Jahr weiterhin treu bleibt!!! Ich hoffe euch nicht enttäuscht zu haben, auch nicht zwischen den Rennen. Leider schaffe ich es nicht immer, alle Autogramm- und Fotowünsche an so einem anstrengenden Rennwochenende zu erfüllen, aber ich arbeite dran!

keep on racing, euer Kenny # 94

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9. Oktober 2007: Eventberichte40 Kommentare

ADAC Youngster-Cup Höchstädt

Hallo Leute,

Am vergangenem Wochenende waren wir in Höchstädt. Das Wetter war optimal. Ein schönes Spätsommer Wochenende. Die Strecke war eigentlich ganz o.k. Ich hatte sie nur von vergangenen Jahren etwas lockerer in Erinnerung. Na ja. Es müssen alle, so wie sie ist, zurecht kommen.
Im Zeittraining konnte ich den 2. Platz in meiner Gruppe belegen. So gut war mein Qualitraining in der gesamten Saison noch nicht. Somit war ich auch Top zufrieden mit mir.
Sonntag Mittag ging es dann zum ersten Lauf. Mein Start war genial. Ich kam perfekt aus dem Startgatter raus und konnte mir somit den Holeshot holen. Leider kam auch P. Smitka sehr gut vom Start weg und ich hatte ihn von der ersten bis zur letzten Runde im Nacken. Als dritten Verfolger hatten wir, immer in Kampfposition, Rasmus Jörgensen. Also alle die noch Anwärter auf den Titel des Youngster- Cups sind, lagen auch auf den vorderen Plätzen. Smitka versuchte immer mein Tempo mit zu gehen und eventuell in irgend einer Situation eine Lücke zu finden, um an mir vorbei zu kommen. Kontrolliert und konzentriert, konnte ich einen Sart-Zielsieg einfahren und freute mich riesig über 3 Punkte Vorsprung.

Vor dem zweiten Lauf war ich extrem angespannt. Mein Start war diesmal nicht optimal, zwar kam ich gut weg, aber vor der ersten Kurve wurde ich etwas eingekeilt. Während Rasmus Jörgensen, an erster Stelle liegend, in den ersten zwei Runden sein Tempo fahren konnte, wurde ich von einigen vor mir fahrenden Fahrern aufgehalten. Nach den ersten Runden hatte ich mich auf den zweiten Platz vorgekämpft. Zum Glück lag P. Smitka noch einige Plätze hinter mir.
Zwar hatte ich nun freie Fahrt, aber der Abstand zu Rasmus betrug nun schon gewaltige 8 – 9 Sekunden. Ich machte mir keine großen Hoffnungen mehr, den zweiten Lauf auch noch zu gewinnen. Größere Sorgen machte mir P. Smitka, welcher immer näher kam und mir ca. zehn Minuten vor Rennende schon fast am Hinterrad hing.
Aufgrund eines Unfalles mit einem Sanitäter, der angefahren und dabei verletzt wurde, ist das Rennen dann vorzeitig abgebrochen wurden. In dem Falle wird die letzte vollendete Runde gewertet und ich fuhr nach Rasmus den zweiten Platz nach Hause.

Naja, wie auch immer, ich war sehr zufrieden mit den Ergebnissen des Wochenendes und kann mit einem kleinen Punktepolster zum wohl heißesten Rennen der Saison, dem Finallauf des ADAC – Youngster – Cup nach Teutschenthal fahren.

See you , euer Ken

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19. September 2007: Eventberichte9 Kommentare

DM-125 ccm Hänchen

Hallo Leute,

heute möchte ich mich noch einmal melden, bevor ich die Reise nach Amerika, zum Nationen Cross antrete, um unseren Jungs die Daumen zu drücken. Wenn ich wieder im Lande bin, werde ich euch bestimmt eine Menge berichten können, da ich im selben Hotel wie Ricky, Travis Pastrana, Roger De Coster u.v.a., untergebracht bin.
Nun zu meinem Rennen in Hänchen. Es war der letzte Lauf zur 125 ccm DM gewesen und ich hatte mir nach dem ich in Bergen das Podium nur knapp verfehlt hatte, fest vorgenommen, hier auf das Treppchen zu fahren. Die Strecke bereitete mir viel Spaß und nach dem Zeittraining, sah auch alles ganz gut aus. Mein Rückstand zu Daniel Siegl betrag nur 3. sek. Daniel war im Zeittraining absolut Schnellster. Anfang der Saison war meine Differenz zur Spitze 5-6 sek.
Im ersten Lauf kam ich ganz gut aus dem Startgatter, bog als 4 ter um die erste Kurve. Aus der ersten Runde kam ich dann schon als Zweiter. Daniel und ich zogen vom Rest des Feldes Runde für Runde davon. Ich war ins geheim stolz auf mich, mit Daniel fast bis zum Schluss mithalten zu können. Ein kleiner Sturz in der Vorletzten Runde, konnte mir meinen Platz aber nicht nehmen. Somit war ich mit Platz 2, meinem Ziel ganz schön nahe gekommen. Innerlich signalisierte mir aber etwas, dass ich mich mächtig ausgepauert hatte. Eine Stunde zwischen den beiden Läufen, war nicht genug für mich, um meinen Körper wieder top- fit zu bekommen und die zwei Klassen die noch dazwischen starteten, taten ihr übriges auf der Strecke. Somit war auch noch der Streckenzustand gegen mich. Den zweiten Start erwischte ich nicht so gut. Ich glaube ich lag so um den 10 Platz. Ein paar Fahrer musste ich noch vorbeilassen, bevor ich dann in Fahrt kam. Am Ende war ich dann auf Platz 12 ins Ziel gekommen. Insgesamt war das in der Tageswertung Platz 5 für mich. Ehrlich gesagt, war ich so glücklich über meinen ersten Lauf, dass die Gedanken, es auf das Podium zu schaffen, nicht mehr so wichtig für mich waren. Bis nächstes Jahr werde ich dann auch den zweiten Lauf besser durch halten. Ich glaub schon, dass ich noch ein Stück wachsen und noch ein paar Muskeln zu legen werde.
Jedenfalls stehen jetzt ein paar schöne Tage in Amerika auf dem Programm, bevor es dann zum Saison- Highlight nach Höchstädt und Teutschenthal geht.

Bis dahin.
Euer Kenny # 94

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11. - 12. September 2010: MX2 Lombardia FermoWeitere Termine
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